STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


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Gute und weniger gute Momente

Image Written on 18.09.2020 by Hauke Wetzel
Team: Offenes Team - Glinde
Municipality: Glinde im Kreis Stormarn

Am Wochenende mal schnell das geliebte Fahrrad gewaschen. Ja, nur eine vermeintliche Kleinigkeit. Aber das löst etwas in mir aus. Ich freue mich darüber. Das Equipment braucht regelmäßige Wartung und Pflege um zuverlässig und pünktlich am Zielort anzukommen und Verschleiß vorzubeugen. Und das ist wirklich so. Eine neue Kassette hinten gab es auch, das war nötig nach 10t Kilometern. Die Kette fing bei größerer Belastung schon hinten an, Tango zu tanzen. Als ich das Rad später an seinen nächtlichen Ruheplatz stellen wollte, entdeckte ich noch eine kleine Herzlichkeit in der Anhängerkupplung am Hinterrad. Die Mädels waren wieder Blumen rupfen und wollten mir eine Freude machen. Ist ihnen gelungen.

Ja, der liebe Berufsverkehr. An ihm gibt es mehr Teilnehmer, als nur man selbst.
Die Woche kann nun starten, mit Ausblick auf die letzten drei Sommertage in den hohen 20er Temperatur Bereichen. Auf geht es in's Büro.
Es hupte...kann nicht für mich sein, ich fahre ja auf dem Radweg in der richtigen Richtung, keine Kreuzung weit und breit...es hupte wieder und ich schaue nach links: ach, kiek mol! Ein ein alter Bekannter in seinem Cabrio. Er rief etwas undeutliches herüber, mit einem Lächeln im Gesicht. Aber warum hatte er das Verdeck nicht unten, ist doch blauer Himmel & Sonnenschein? Naja, egal. Ich freute mich über diese kurze Geste und genoss den wunderschönen Morgen und fuhr weiter.

Da schaute der Mittfünfziger in seiner brandneuen, schwarzen Audi A6 Limousine, mir direkt in meine Augen, wie ich auf dem Fahrradweg entlang fuhr, um vor Ihm die Fahrbahn zu überqueren. Er konnte nicht weiter nach vorne, weil auf der Hauptstraße in die er einbiegen wollte, noch fließender Verkehr vorbei fuhr und er dann den Radweg blockieren würde. Klare Sache was er macht: natürlich fuhr zwei Meter vor! Aber warum denn bitte!? Einfach nur unnötig. Ich musste eine Vollbremsung hinlegen, um nicht wieder über eine Motorhaube zu fliegen. Es wurde geklingelt, gehupt, gepöbelt und geflucht, hören konnte ich ihn jedoch nicht. Ein Lob an die Ingenieure aus Ingolstadt, die Fenster waren oben und es drang nicht ein Pieps heraus. Ich musste lachen, als mich der Mann mit der Halbglatze und seiner knallroten Birne des Zornes an ein Streichholz mit dickem Bauch erinnerte. Dann wurde ich ein bisschen traurig und hatte Mitleid. Was müssen das für arme Menschen sein, die so agieren und reagieren. Hoffentlich bekommt er keinen Herzinfarkt, wenn ihn eine Taube auf den frisch gewaschenen Wagen pupt.

Im Büro angekommen, und die frische Spotify Playlist halb durchgehört, schlüpfte ich mal wieder in die frischen Klamotten. Da kann ich anziehen, was ich will und so langsam fahren, wie es geht. Es ist egal, ob es knapp 30°C sind wie Dienstag Nachmittag oder wie heute Freitag morgens 4°C...da bin ich nur mit Pullover gestartet und war nach einer lockeren Stunde Pendelei trotzdem durchtranspiriert. Das schöne ist, falls ich frieren sollte, gebe ich einfach mehr Gas und dann wird mir auch recht fix wieder warm.


Kleinigkeit noch außerhalb des Berufsverkehrs:
Da wird sich geärgert, weil die Parkscheibe vergessen wurde und zum zweiten Mal innerhalb einer Woche die Parkplatzsheriffs am Mühlen-Center zugeschlagen haben, und wieder einen Strafzettel an die Windschutzscheibe klatschten. Als ich das hörte musste ich sofort lachen, kann mir ja nicht passieren, mit meiner Fahrradliebe.

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1. Woche komplett ohne Auto

Written on 18.09.2020 by Wolfgang Pade
Team: Offenes Team - Verden (Aller)
Municipality: Verden (Aller)

Klappt doch!
1x musste ich unseren Lieferwagen zum Tanken fahren, da die Kollegen etwas nach Bremen transportieren mussten. Ansonsten: nur Fahrrad. Den Wochen einkauf werde ich zukünftig mit dem Auto machen, hab ihn jetzt für die Stadtradelwochen an meinen Sohn wegdeligiert - ist mir ganz angenehm, macht eh keinen Spaß. Wenn man nichts zu transportieren hat, kann man in Verden wirklich jede Strecke mit dem Rad machen. Von Eitze aus kommend muss man übrigens NICHT über die für manchen anstrengende Eisenbahnbrücke, sondern kann via Alte Eitzer Straße und vor der Bahn links ab UNTER der Brücke hindurch und fährt dann den viel schöneren Alleruferweg unterhalb des Burgbergs in die Innenstadt - mein täglicher Arbeitsweg. Für Rennräder wg. Schotterbedingt geeignet.
Mein Radsporthobby ist diese Woche wegen hoher Arbeitsbelastung erwas kurz gekommen. Dafür steht kommenden Montag ein Jahreshighlight an, auf das ich mich sehr freue: vom schönen Ilsenburg im Ostharz aus werde ich mit meinem Mountainbike ausprobieren, wie oft ich es den Brocken hoch schaffe, eine malerische Strecke im Ilsetal, Wasserfälle, ein bisschen Märchenromantik. Immer auf Schotter im Wald, nur die letzten Km Asphalt. Oben, auf dem Rummelplatz Brockenplateau bei klarem Wetter dann grandiose Rundumsicht, bevor es in die tolle Abfahrt wieder zurück geht.
Das gibt dann auch ordentlich („exotische“, weil weit von Verden entfernte) Kilometer auf die App, wenn der Akku hält. Muss wohl eine Powerbank mitschleppen, es werden 7-10 Stunden im Sattel. 3x sollte ich sicher schaffen, Ziel ist aber 5x hoch und runter, das wären 150Km und 4500 Höhenmeter. Wetter soll stabil bleiben, ich freu mich!

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Wer bekommt die Plätze in der ersten Reihe? Nutzung des öffentlich Raums in Karlstadt

Image Written on 18.09.2020 by M. Eder
Team: Grüne MSP and Friends
Municipality: Landkreis Main-Spessart

In der Verkehrspolitik geht es viel um die Verteilung des öffentlichen Raums. Wie breit sind die Straßen, wie breit die Gehwege, wird der Platz für den Radweg den Autos oder den Fußgängern weggenommen, .... Sehr viel öffentlicher Raum wird von parkenden Autos in Anspruch genommen. Das ist in allen Städten so, in Karlstadt wird das ganze aber noch auf die Spitze getrieben: hier werden einige der schönsten Quadratmeter für parkende Autos reserviert. Zwischen Main und historischer Stadtmauer, zwischen Entenbucht und Main-Mäuerle stehen die Autos und genießen den Blick auf den Schlossberg mit Karlsburg.

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Ich und das Fahrrad – eine Liebesgeschichte in zwei Achsen

Image Written on 18.09.2020 by Renan Cengiz
Team: Die PARTEI Rheinberg
Municipality: Rheinberg im Kreis Wesel

Vorwort

Es gibt Dinge im Leben, die sollte man nicht vermischen. Zum Beispiel Parteipolitik und Initiativen wie das Stadtradeln. Da Sie aber meinen Namen kennen und Fragen haben, werde ich einmal kurz die Grenze übertreten und Ihnen offenbaren: Ja, ich bin neulich als Bürgermeisterkandidat angetreten. Ich erhielt 6,66 Prozent der Stimmen – das entspricht genau der Oberrohrlänge meines Fahrradrahmens in Dezimetern, also wurde ich Stadtradelstar. Jetzt wissen Sie Bescheid.

Ich und das Fahrrad – eine Liebesgeschichte in zwei Achsen

(Ignorieren wir den Fakt, dass Liebesgeschichten in der Regel mindestens drei Akte haben, würdigen den Wortwitz und beginnen von vorn.)

Achse 1: Erste zarte Küsse

Am Anfang war es holprig. Wie immer bei großen Liebesgeschichten traute ich mich erst nicht ganz. Ich war ein vorsichtiges Kind, denn man weiß ja nie … Aufgrund dieser berechtigten Einwände brauchte es einiges an Zeit und Zuspruch, bis ich ohne Stützräder und Hand im Rücken fuhr. Bei meiner ersten selbstständigen Fahrt glaubte ich eine Hand im Rücken zu wissen – und keine Sekunde nachdem ich begriffen hatte, dass ich ganz alleine strampelte, wickelte ich mich um die nächste Laterne. Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Ich habe nicht viele Menschen angefahren. Höchstens zwei. Und das auch wirklich nur wegen einer uneinsichtigen Vorfahrtsituation am Friedhofstor Annastraße im Sommer 1997 – an das andere Mal kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern. Es gab keine Verletzten. Zu meiner Amplonius-Zeit fuhr ich jeden Schultag vom Annaberg (wo ich wohne) zum Gymnasium und zurück, zum Budo/Taekwondo im ZUFF, zum Proben nach Alpsray, zum Schwimmen an sommerlich wechselnde Dorfseen, zum Feiern ins Aratta und so weiter. Wer hier mit Fahrrad aufgewachsen ist, weiß, was ich meine.

Mit 18 begann ich den Führerschein zu machen. Warum? Weil man das so macht. Ich wusste damals noch nicht, dass man nicht machen muss, was man so macht, und ergab mich meinem Schicksal. Leider stellte ich nach einer Weile fest, dass ich lieber etwas anderes mit meiner Zeit anstellen wollte und brach ab. Ich glaube, mir wurde damals erstmals langsam klar: Es läuft so vieles falsch in der Welt – nur weil eine Sache normal geworden ist, heißt das noch nicht, dass sie gut ist. Ich hörte also auf, den Führerschein zu machen, schrieb stattdessen Lieder und Gedichte und fuhr Fahrrad.

(Ich bin übrigens der junge Mann gewesen, den Sie eventuell vor einigen Sommern in Rheinberg gitarrespielend radfahren haben sehen. Gleichzeitig Rad zu fahren und Gitarre zu spielen ist ein Kunststück, und es ist nicht ungefährlich. Darum, liebe*r leichtsinnige*r Jungendliche*r: Bitte nicht nachmachen, wenn du dir nicht aufgrund jahrelanger Erfahrung mit Freihandfahrt und Instrument zu 95 Prozent sicher bist, dass es klappt. Was? Du bist dir zu 100 Prozent sicher? Dann tu es nicht! Du überschätzt dich. Es ist gefährlich, also verhalte dich vernünftig und professionell, sonst krieg ich nämlich am Ende Ärger, und vor allem: die Gitarre ist kaputt.)

Achse 2: Der andere Kram

Nach dem Abitur fuhr ich zunächst viel Bus und Zug: Erst per InterRail durch Europa (wichtigste Lektion dieses Selbstfindungstrips: Egal wohin du fährst, du nimmst dich selber mit), dann in Wuppertal und Bochum, wo ich erfolgreich zwei Hochschulstudien abbrach (Gründe: siehe Führerschein). In Bochum wohnte ich nahe der Ruhr-Uni und liebte es, morgens über den vollen Campus zu radeln. Da ich immer spät dran war (mit Absicht), fühlte sich die Fahrt für mich so an, als würde ich mit halber Lichtgeschwindigkeit durch ein Asteroidenfeld ballern – ausweichen, Kurven kratzen, Treppenstufen überspringen … was soll ich sagen. Ich war jung und hatte keine Freundin.

Nach einer guten Handvoll Jahre landete ich wieder in Rheinberg. Seitdem ist mehr passiert als in einem äußerst spannenden Buch Platz hätte, doch ist bei allen Höhen und Tiefen eine Konstante beharrlich geblieben: das Radfahren. Ich war zwar nie Sportradler und auch in keinem Fahrradclub, aber das Rad ist für mich das sinnvollste, schöngeistigste, praktischste und vorzugsvollste aller Verkehrsmittel. In diesem Blog erzähle ich Ihnen, was mir in meiner Zeit als Radelstar der Stadt Rheinberg vor die Reifen und in die Sinne kommt, um diese These weiter zu untermauern.

Ich freue mich, wenn Sie gelegentlich vorbeirollen.

Bild: Ich und mein Fahrrad, kurz vor Abfahrt zum Moerser Jazz-Festival im Jahr 2003.

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Laufradübergabe am 18. September an den Kindergarten Fröbelweg und die Krippe Zappelfinger

Image Written on 18.09.2020 by Norbert Seidl
Team: Team Verwaltung
Municipality: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Am heutigen Freitag durfte die Stadt zwei Laufräder an die kleinsten Teilnehmer der Stadtradelaktion 2020 spendieren. Die Zappelfingereltern möchten an dem Erfolg vom letzten Jahr anknüpfen und radeln freißig mit. Auch im Kindergarten Fröbelweg wird sich mit Kinderfahrzeugen auf Räden auf eine fahrradfreundliche Generation vorbereitet.

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Kilometer 102 bis 143 oder "Ich hasse Gegenwind"

Image Written on 18.09.2020 by Claudia Basener
Team: Stramme Waden
Municipality: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Werde ich irgendwann gefragt, was ich von meiner Radfahrt nach und von Krefeld in Erinnerung behalten habe, ist es der Gegenwind, an den ich mich erinnern werde. Ernsthaft, Gegenwind ist mein Endgegner. Und gestern hatte ich einen kilometerlangen Kampf zu kämpfen.

Mein Arbeitgeber ist von Moers nach Krefeld umgezogen. Da ich ja zum Großteil im Homeoffice abhänge, habe ich das bis jetzt noch nicht so zu spüren bekommen. Bis zum gestrigen Tage. Genau genommen spüre ich es auch heute noch.

Der Hinweg ging mir recht locker aus den Beinen. Ich fuhr über den Grotfeldsweg nach Kapellen, um die Krefelder Straße zu umgehen. Die mag ich aufgrund der parkenden Autos schon innerstädtisch nicht so gerne, aber das Stück zwischen NV und Kapellen finde ich furchtbar zum Radfahren: 1. Schon wieder ein Berg und 2. Ohne Schutzstreifen fühle ich mich den 100 km/h-schnellen Autos schutzlos ausgeliefert. Die Strecke über den Grotfeldsweg, hinten am Friedhof vorbei und dann über die Felder, hat zwar auch eine fiese Steigung, aber beinahe keinen Autoverkehr. Das ist entspannter.

Fröhlich radel ich also so ohne große Vorkommnisse vor mich hin und irgendwann nach Krefeld-Traar rein. Einmal verpasse ich dort das Linksabbiegen und merke beim Wenden, warum ich bisher so fröhlich radelte: Ich habe richtig guten Rückenwind. Den spüre ich nämlich kurz als Gegenwind. Aber da ich hier den Busenpfad (Bild 1) entdecke und ich humormäßig anscheinend im Grundschulalter stecken geblieben bin, vergesse ich belustigt die Strapazen, die sich für den Rückweg anbahnen.

In Krefeld lässt es sich zunächst übrigens ganz gut radfahren. Ist ja auch eine fahrradfreundliche Stadt, wie ich überall lesen kann. Die "Krefelder Innenstadt" weiß davon allerdings nichts. Hier kämpft jeder gegen jeden. Und der Radfahrer ist der Feind von allen. Einmal weiche ich einem sehr dicht auffahrenden Bus aus und lande auf dem Bürgersteig. Dort werde ich direkt von einem Passanten angepampt. Sein Recht steht anscheinend über meinem Leben. Aber ich bleibe ruhig. Nur die letzten 250 Meter schiebe ich mein Rad: Als Kind vom Dorf überfordert mich der Großstadtverkehr einfach ;-)

Während meines Aufenthalts in Krefeld hoffe ich, dass der Wind sich drehen würde. Macht er natürlich nicht. Mit meinem alten Fahrrad zu fahren, ist zwar ohnehin immer eine Krafteinheit, aber jetzt kostet es mich richtig Körner. Einige Kilometer lang hasse ich, was ich tue, und zwischendurch möchte ich mich einfach am Wegesrand niederlassen und weinen. Okay, nicht weinen, aber traurig gucken. Absteigen kommt aber nicht in Frage, denn ich will durchziehen. Das gelingt mir bis zur Steigung hinten am Grotfeldsweg (Bild 2 sieht nicht spektakulär aus, hat es aber in sich). Wie bergig kann eigentlich der flache Niederrhein sein?! Danach muss ich erstmal etwas trinken und merke, dass ich ein bisschen schlapp geworden bin. Als ein entgegenkommendes Auto dann noch meint, es müsste nicht hinter dem parkenden Wagen auf seiner Seite stehenbleiben, sondern ganz dicht an mir vorbeifahren, bleibe ich nicht ruhig. Ich schimpfe. Bringt aber nichts, die Autofahrerin fährt unbeeindruckt und viel zu schnell weiter. Auch wenn ich beinahe ihren Außenspiegel hätte streicheln können - ohne den Arm auszustrecken.

In Neukirchen angekommen ist meine Tour jedoch noch nicht ganz geschafft, denn ich bin noch mit meiner Freundin Chrissi zum Essen verabredet. Da sie auch zu den strammen Waden gehört, hole ich sie natürlich mit dem Rad ab und wir fahren nach Vluyn ins Little John's. Was Gutes zu essen und ein Bierchen habe mir heute echt verdient. Meine Meinung.

Ausblick: Heute bin ich nur innerhalb von Neukirchen unterwegs. Ist ja auch schön hier!

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Verkehrsschau in Puchheim- diesmal mit dem Rad

Written on 18.09.2020 by Norbert Seidl
Team: Team Verwaltung
Municipality: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

die Stadt Puchheim organisierte am Donnerstag, den 17.09.2020 ab 08:30 Uhr, eine allgemeine Verkehrsschau.
Die Verkehrsschau soll schwerpunktmäßig Zebrastreifen, verkehrsberuhigte Bereiche und die Beschilderung an den Schulen in der Bürgermeister-Ertl-Straße behandeln.
Zudem war auch die Geschwindigkeitsbeschränkung in der Lagerstraße, vor allem im Bereich Rainerstraße, ein Thema.
Teilnehmer waren Herr Winkler vom Gartenbau, Herr Erhardt von der PI FFB, Frau Hochholdinger- PI Germering, Herr Olschowsky- Verkehrsreferent, Herr Schiemann- Bauamt-Tiefbau, Frau Burkhard- Ordnungsamt, Frau Nieser -LRA-FFB, Herr Chwolik vom Gartenbau und Herr Emmrich vom ADAC

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Drei Wochen ohne Auto

Written on 18.09.2020 by Hansjörg Albrecht
Team: Radpendler Leonberg
Municipality: Leonberg im Landkreis Böblingen

Für Fahrten bis 4 Kilometer sei man mit dem Rad schneller als mit dem Auto. Das liest und hört man verschiedentlich. Wie weit ist es hier in der Region durchschnittlich zum nächsten Supermarkt? Wie viele Menschen müssen hierfür zwingend weiter als 4 Kilometer fahren?

Meine Erfahrung: Einkaufen im Lebensmittelladen ist für eine dreiköpfige Familie auch ohne großen Kofferraum machbar. Hierfür reichen im Prinzip zwei Packtaschen und etwas vorausschauende Planung. Am Wochenende geht’s zu Fuß mit dem Hackenporsche zum Wochenmarkt, damit ist der Obst- und Gemüsebedarf bereits weitgehend abgedeckt. Und bei der Freizeitgestaltung stellt sich ohnehin die Frage, ob man jedes Wochenende unbedingt Ziele mit dem Auto anfahren muss.

Sicher, für etliche ist genau es das Salz in der Suppe des Alltags: der eigene Auftritt auf den Prachtstraßen unserer Region, der automobile Catwalk auf dem Weg zum Wochenendeinkauf oder aus reiner Freude am Fahren. Stadtradeln ist eine günstige Gelegenheit, mal einen Moment innezuhalten und seine Gewohnheiten zu überdenken. Ohne Auto geht öfters als man denkt. Es tut ganz bestimmt nicht weh.

Tipp: einfach mal ausprobieren.

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Es rollt oder es rollt nicht - in und um Detten

Image Written on 18.09.2020 by Ralf Eiling
Team: RSG- Emsdetten 1983 e.V.
Municipality: Emsdetten im Kreis Steinfurt

Wenn ich mich recht erinnere haben wir Radfahrer 37% am Verkehrsaufkommen in Detten. Damit liegen wir im Kreis auf Platz 1, also spitze und damit Fahrradhauptstadt im nördlichen Münsterland. Juchuh, Party! Die Frage ist, wie kann man den Anteil noch weiter erhöhen?
Die Parteien haben sich im Kommunalwahlkampf durch die Bank dafür ausgesprochen die Radwegeinfrastruktur zu verbessern. Als Radsportler warte ich schon seit Jahren auf den Beginn dieser Initiativen. Es gibt so viel zu verbessern. Gute Beispiel gibt es nebenan, in den Niederlanden. Fahrtzeit mit dem Rad ca 1:40 h … :)


Studie zum Mobilitätsverhalten im Kreis Steinfurt 2011: https://www.kreis-steinfurt.de/kv_steinfurt/Ressourcen/Umwelt-%20und%20Planungsamt/67_5%20sonstige%20PDFs/Mobilittsverhalten%202011.pdf

Mobilität in Deutschland, eine Studie des Bundesverkehrsministeriums:
http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2017_Analyse_zum_Rad_und_Fuverkehr.pdf

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Wenn das Rad die schlechtere Alternative ist

Image Written on 18.09.2020 by Guido Radtke
Team: Trochbusch
Municipality: Solingen

Seit anderthalb Wochen steht das Auto nun schon unangetastet unter der Brücke geparkt. Und ich gebe zu, dass der erklärte dreiwöchige Verzicht im Rahmen des „Stadtradelns“ bewirkt hat, dass das Benzin betriebene Fahrzeug völlig in Vergessenheit geraten ist und bei der Tagesplanung als Option überhaupt keine Rolle spielt. Knapp 300 zurückgelegte Kilometer stehen nach zehn Tagen auf dem „Stadtradeln“-Tacho. Und es macht immer noch Spaß, jeden Tag aufs neue in die Pedale zu treten – sei es zur Arbeit, zum Einkaufen oder bei einer Freizeittour über den Panorama-Radweg nach Velbert. Vermutlich würde das anders aussehen, wenn sich das Wetter von einer anderen Seite zeigen würde.
Nichtsdestotrotz gibt es diese Momente, an denen sich das Fahrrad als schlechtere Alternative zum Auto erweist – und man als „Stadtradel-Star“ darüber nachdenkt, seinen Status aufzugeben. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern unter den Gesichtspunkten des Zeitverlustes und der Sicherheit.
Von Ohligs nach Wermelskirchen beträgt die Fahrzeit mit dem Auto im Durchschnitt 35 bis 40 Minuten, mit Fahrrad und der S-Bahn 7 als unterstützendes Transportmittel über Lennep knapp eine Stunde. Vorausgesetzt, die Züge fahren wie geplant. Es ist schlecht für die Motivation, wenn gleich an zwei Tagen in Folge Züge wegen technischer Störung auf der Strecke ausfallen oder mit derart großer Verspätung unterwegs sind, dass sich der Weg von Haus- zu Bürotür um 20 bis 45 Minuten verlängert. Ich war kurz davor, wieder nach Hause zu fahren, das Fahrrad in der Garage abzustellen und doch das Auto zu nehmen.
Dieser Verlockung widerstanden habe ich im Übrigen auch am Tag der Kommunalwahl, obwohl alle an meine Vernunft appelliert haben, nach Redaktionsschluss weit nach 23 Uhr und bei tiefster Dunkelheit nicht mehr aufs Fahrrad zu steigen. Sonst bewege ich mich ausschließlich mit Muskelkraft fort. Als Kompromiss habe ich an diesem Tag ausnahmsweise das E-Bike meiner Frau gewählt – inklusive voll geladenem Akku und bester Beleuchtung.

Ein leicht mulmiges Gefühl blieb dennoch angesichts der unbeleuchteten Abschnitte auf der Burgtalstraße zwischen Schloss Burg und dem Kreuzungsbereich am Burger Bahnhof sowie zwischen Unterburg und Dorperhof. An der Burger Höhe war schließlich erst im Juni ein Radfahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden – bei Tageslicht.

Von Autofahrern, die nachts bekanntlich gerne etwas schneller als erlaubt unterwegs sind, war in dieser Nacht zum Glück nichts zu sehen. Auf dem 21 Kilometer langen Heimweg überholten mich lediglich vier Fahrzeuge – nicht ein einziges zwischen Wermelskirchen und Krahenhöhe. Die nächtliche Fahrt gestaltete sich so entspannter als gedacht – auch dank der zuschaltbaren Unterstützung.

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Mit Schwung in den Endspurt

Image Written on 18.09.2020 by Petra Averbeck
Team: CDU-Fraktion Oldenburg
Municipality: Oldenburg

Die Tour de France geht an diesem Sonntag zu Ende. Unsere „Rundfahrt“ durch Oldenburg, gemeint ist natürlich das Stadtradeln, biegt langsam – oder je nach Fahrstil auch etwas schneller – auf die Zielgerade. Die Finalwoche liegt vor uns, in der wir alle noch mal richtig gefordert sind. Auf jeden Fall motiviert das Kilometerzählen zusätzlich, noch etwas kräftiger und häufiger in die Pedale zu treten. Doch auch die Routinefahrten halten den Tacho – und mich – in Schwung. Von meinem Wohnort Eversten führt mein Arbeitsweg durch die Stadtmitte am Theater und PFL vorbei zur Landwirtschaftskammer nach Bürgerfelde. Hinzu kommen die „Etappen“ zu den Ausschusssitzungen und Bürgermeisterinnen-Terminen. Somit kann ich eins versprechen: Ich werde in der letzten Woche nochmal alles geben. Der Endspurt kann beginnen!

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Warum möchte ich als Stadtradel Star starten?

Written on 18.09.2020 by Manuel Steidel
Team: Bündnis 90 Die Grünen Rauenberg
Municipality: Rauenberg im Rhein-Neckar-Kreis

Warum ich dieses Jahr als Stadtradel Star teilnehmen möchte? Warum ich freiwillig darauf verzichte, als Stadtradel Star drei Wochen lang in ein Auto zu steigen?

Weil ich es kann und es problemlos geht. Aber die ehrlichere Antwort ist: Weil ich es bisher hätte machen können, aber nicht gemacht habe. Weil man es gewohnt ist, für viele Strecken einfach das Auto zu nehmen.

Ursprünglich, ohne COVID-19, hätte ich beruflich gerne Reisen nach Berlin zur Republica Konferenz und zu diversen Geschäftsterminen im Umkreis von 300km mit der Bahn und Rad unternommen, um für mich selbst herauszufinden, ob meine Berufstätigkeit als IT Berater im Außendienst auch ohne Firmenwagen möglich wäre. Ich hätte damit auch die Radinfrastruktur in anderen Regionen mit unserer vergleichen können. Mein elektrisch angetriebener Firmenwagen wäre dann an die Kolleg:Innen weiterverliehen worden, damit diese für sich die E-Mobilität ausprobieren können. War alles schon organisiert, alles gebucht. Aber alles Essig dank Corona.

Hingegen privat in der Familie haben wir schon viele Fahrten auf das Rad umgestellt, seitdem wir ein E-Lastenrad angeschafft haben, mit dem wir unsere Einkäufe und Touren mit den Kindern erledigen können. Näheres dazu werde ich in einem der kommenden Blogbeiträge beschreiben. Unser Zweitwagen ist jedenfalls schon weiterverliehen, weil wir ihn nicht mehr brauchen.

Spätestens als ich im Frühjahr für mich ein E-Touringrad angeschafft habe, haben sich eigentlich alle Fahrten im Umkreis von 5km - 10km mit dem Auto für mich erledigt. Eigentlich. Manchmal steigt man dann doch in das Auto für Strecken über die Ortsgrenzen, obwohl es nicht nötig oder sinnvoll wäre. Und E-Bike? Ist das nicht etwas nur für die älteren Semester? Finde ich nicht, aber dazu auch mehr in den kommenden Blogbeiträgen.

Während des Stadtradelns möchte ich also für mich und für andere beweisen, dass man in der Region und im täglichen Leben problemlos auf das Auto verzichten kann. Ob und wie mir das gelingen wird, wo die Infrastruktur in Rauenberg noch verbessert werden kann und wo mein innerer Schweinehund währenddessen Urlaub macht, wird man in diesem Blog verfolgen können.

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17. September

Image Written on 18.09.2020 by Martina Schattke
Team: Stadtverwaltung Emsdetten
Municipality: Emsdetten im Kreis Steinfurt

Am Montag und Dienstag bin ich nur die notwendigen Strecken gefahren.

Am Mittwoch bin ich nach der Arbeit noch einkaufen gefahren. Erst durch die Hollinger Bauernschaft, von dort aus lädt Hof Ventker zum Einkauf ein - auf dem Bild deren Obstbaumallee. Bei dieser "Anreise" kommt man schon in Feierabendstimmung. Regionale und ungespritze Ware kann man dort entspannt einkaufen.

Später bin ich dann noch mit einer Gruppe der Radsportgemeinschaft - wie meistens mittwochs auch dieses Mal nur Frauen - eine Runde gefahren. Es war eine tolle Strecke: Treffen ist immer am Bornbrunnen - den Mühlenbach entlang bis zur Mündung und dann die Ems entlang Richtung Hembergen. Dort die erste kleine Trinkpause. Dort ist das Bild entstanden. Weiter ging es über wunderschöne, mir teilweise mal wieder unbekannte Pättkes. Dann noch die Abendsonne, die ein warmes Licht ausstrahlte. Es war RICHTIG schön!

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17. September

Image Written on 18.09.2020 by Martina Schattke
Team: Stadtverwaltung Emsdetten
Municipality: Emsdetten im Kreis Steinfurt

Am Montag und Dienstag bin ich nur die notwendigen Strecken gefahren.

Am Mittwoch bin ich nach der Arbeit noch einkaufen gefahren. Erst durch die Hollinger Bauernschaft, von dort aus lädt Hof Ventker zum Einkauf ein - auf dem Bild deren Obstbaumallee. Bei dieser "Anreise" kommt man schon in Feierabendstimmung. Regionale und ungespritzte Ware kann man dort entspannt einkaufen.

Später bin ich dann noch mit einer Gruppe der Radsportgemeinschaft - wie meistens mittwochs auch dieses Mal nur Frauen - eine Runde gefahren. Es war eine tolle Strecke: Treffen ist immer am Bornbrunnen - den Mühlenbach entlang bis zur Mündung und dann die Ems entlang Richtung Hembergen. Dort die erste kleine Trinkpause. Dort ist das Bild entstanden. Weiter ging es über wunderschöne, mir teilweise mal wieder unbekannte Pättkes. Dann noch die Abendsonne, die ein warmes Licht ausstrahlte. Es war RICHTIG schön!

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Stadtradeln Tag 5: Was kann noch alles einen Radweg zustellen?

Written on 18.09.2020 by Thomas Blöthe
Team: Stadtverwaltung
Municipality: Verden (Aller)

Durch die Erfahrungen mit kreuzenden Verkehr im innerörtlichen Bereich und des immer später anbrechenden Sonnenaufgangs führte mich der heutige Hinweg wie schon am ersten Tag über die Ortschaften Bassen, Giersdorf nach Langwedel.
Auf einem Teilstück der K5, zwischen Bassen und Giersdorf, dann die große Überraschung. Hier hatte es wohl kürzlich Pflege- und Räumungsarbeiten am Graben seitlich der K5 gegeben. Der Grünschnitt wurde fein säuberlich auf den Fahrradweg ragend abgelegt. Das mit Batterien von Mülltonnen Wege zugestellt oder zu Slalom-Parcours umfunktioniert werden ist bekannt, aber temporäre Lagerflächen sind mir noch nicht untergekommen. Doch durch den ebenen und festen Untergrund kann man das Material später bestimmt besser aufnehmen und ist bestimmt nur als Arbeitserleichterung und nicht als „Nutzungseinschränkung eines Verkehrsweges“ gedacht.

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Tag 17 - Aus und vorbei?

Image Written on 18.09.2020 by Max Leinert
Team: Grundschule Caputh
Municipality: Schwielowsee

"Mitunter sitzt die ganze Seele in eines Zahnes dunkler Höhle." sagte einst Wilhelm Busch.
Wie recht er hatte! Manch einer im Team mag sich gewundert haben, dass es irgendwie nichts Neues gibt im Kilometerbuch. Am Mittwoch beim Abendbrot brach zu meinem Unglück ein Weisheitszahn durch. Eine schlaflose Nacht folgte und eine Not-OP im Bergmannklinikum am Donnerstag morgen. Meine Frau hat mich netterweise mit dem Auto von dort abgeholt. Jetzt sitze ich mit dicker Backe auf der Couch und frage mich, ob mein selbstgestecktes Kilometerziel von 1000 km noch zu schaffen ist. Man sollte es ja auch nicht übers Knie brechen... heute werde ich jedenfalls maximal kurz mit der Tochter radeln üben oder kleine Besorgungen in Werder oder Caputh mit dem Rad erledigen. Der Schädel brummt und die Beine sind schwer von den gestrigen Strapazen. 202 km und 4 Tage sind noch offen - das wird viel Überwindung kosten...

Was bleibt ist Zeit auch nochmal zur Radsituation in Schwielowsee meinen Senf dazuzugeben. Christian Wessel hat schon recht, wenn er schreibt, dass wir hier schlecht ausgestattet sind. Ich bin die letzten Male bei akutem Ersatzteilbedarf zu Wollings nach Glindow oder ins Radhaus in Werder gefahren (jeweils ca. 6 km von Ferch). Dort gab es in der Coronazeit teilweise nur Termine fünf Wochen im Voraus, da nun alle gerne mit dem Rad fahren wollen (verständlich). Ich habe z.B. alle Teile für den Neuaufbau eines Fahrrads meiner Frau dann im Laden gekauft und musste einige Alternativen in Kauf nehmen, was die Teile angeht. Zumindest hatte ich die Teile sofort und konnte die lokalen Radläden auch nochmal etwas stärken. Meine Frau hat jetzt ein leichtes Alu-Rad mit neuer Schaltung, neuen Reifen und neuer Beleuchtungsanlage von mir gebastelt bekommen.
Da die Technik gerade im Rennradbereich aber immer komplizierter wird und jeder Hersteller andere Teile benötigt habe ich mir in unserem Keller schon nach dem Umzug eine Fahrradwerkstatt aufgebaut. Eine Wand voll Spezialwerkzeug, ein Montageständer, Schmiermittel, Reiniger, Ersatzteile und für den Winter noch ein Rollentrainer, der sich "smart" mit dem PC verbinden lässt, um Trainingssoftware abzuspielen. So kann man auch im Winter genauso sportlich aktiv sein wie im Sommer, trotz Kälte und Dunkelheit.
Eine Selbsthilfewerkstatt hätte ich seinerzeit auch gerne genutzt und schätze, dass auch viele weniger aktive Radler das sicher nutzen würden, selbst wenn es nur eingeschränkte Öffnungszeiten gäbe (z.B. 1x die Woche für 3 Stunden oder so). Auch die Idee mit dem leihbaren Lastenrad finde ich super. In Berlin bei meinen Eltern im Kiez gibt es so etwas ähnliches - dort kann man einen Transporter im Kiez mieten, der nur den Anwohnern bestimmter Straßen ausgeborgt wird.
Am Tech-Talk würde ich mich auch gerne beteiligen, aber ich glaube das wird dann zu viel Fachsimpelei für den Blog. Nur ganz kurz: ich nutze immernoch keine feste Beleuchtung, sondern Stecklampen, die aber STVO-konform und sehr hell sind (nicht gerade der Todesstern, aber schon fast wie ein Auto-Fernlicht bei maximaler Stufe). Für einen passenden Nabendynamo müsste ich mein Rennrad-Laufrad neu einspeichen lassen und dann wäre ich bei einer vernünftigen Lösung nicht unter 500 Euro dabei. Die Akkus meiner Stecklichter reichen ca. 6 Stunden, so dass ich damit theoretisch locker zwei bis drei Tage zur Arbeit hin und zurück komme - das muss erstmal reichen. Ich lade sie trotzdem jeden Tag auf. Mein Gepäck transportiere ich nur mit dem Rucksack, um schneller voran zu kommen.

Bald ist die dritte Woche vorbei - die Kilometer können aber bis eine Woche nach dem Ende noch nachgetragen werden! Möge das große Blatt mit dir sein.

Für Fragen, Anregungen oder Kritik an meinen Blogposts bitte eine Mail an max.leinert at gmx.de

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Eröffnung Stadtradeln am 13. September 2020

Image Written on 18.09.2020 by Norbert Seidl
Team: Team Verwaltung
Municipality: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Am Sonntag, 13. September, wurden das diesjährige Puchheimer STADTRADELN und Puchheims Mobilitätswoche am Grünen Markt eröffnet. Um die 50 Radler*innen nahmen an der anschließenden ADFC-STADTRADELN-Auftakttour zu sechs Seen zwischen Puchheim und Dachau teil und sammelten hier die ersten Radlkilometer.

Ich wünsche mir für Puchheim 30plus1-Teams, mindestens 333 teilnehmende STADTRADLER*innen und mindestens 82.178 Radlkilometer. Dazu soll allein das Team Verwaltung 2.020 Kilometer beitragen.
Auf geht´s

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Das Auto bleibt stehen !!!

Written on 18.09.2020 by Erik Weide
Team: Offenes Team - Friesenheim
Municipality: Friesenheim im Ortenaukreis

Die Zweite Woche Stadtradeln neigt sich dem Ende zu. Ich komme bislang gerade mal auf 85 km, da ich keinerlei Zeit für eine sportliche Tour hatte. Das Rathaus hat die gesamte Woche eingenommen, was für diese Zeit normal ist. Vielleicht komme ich am Wochenende mal dazu.
Allerdings sind die gesamten 85 km zu dienstlichen Anlässen gefahren worden, also 100 % CO2 Ersparnis - ganz im Sinne der Aktion !!

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Stadtradeln Tag 4: Ein Satz mit X, das wird heut‘ nix.

Written on 18.09.2020 by Thomas Blöthe
Team: Stadtverwaltung
Municipality: Verden (Aller)

Urlaub, Füße hoch.

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Stadtradeln Tag 3: Heute keine Tour nach Verden, ach neee…..!

Image Written on 18.09.2020 by Thomas Blöthe
Team: Stadtverwaltung
Municipality: Verden (Aller)

Am heutigen Mittwoch ist Home-Office angesagt, also keine Radtour nach Verden. Oder? Halt, da war doch was. Stimmt, der Kreisvolkshochschulkurs in Verden um 19:00 Uhr. Aber wie kriegen wir die Nähmaschine, die Stoffe und die restlichen Nähutensilien denn mit. Also ab zur Nachbarin und sich den Fahrradanhänger ausgeliehen. Der Innenraum wurde mit einer großen weichen Wolldecke ausgelegt und alle Gegenstände und Taschen darin eingewickelt. So sollte die Maschine den Transport eigentlich gut überstehen. Da der Rückweg definitiv im Dunkeln stattfinden wird, soll der Weg entlang der der Hauptstraße durch die Ortschaften Landwedel, Etelsen, Baden, Uesen und Achim führen. Wegetechnisch nicht die beste Lösung, aber zumindest sind die Wege hier überall ausgeleuchtet.
Im Stadtgebiet von Achim kam es dann erneut zu zwei unschönen Verkehrssituation durch abbiegende Fahrzeuge und nicht durchgeführten Schulterblick. Aus genau diesem Grund habe ich mir für Nachtfahrten eine separate Fahrradlampe mit Stroboskop-Effekt zugelegt. Die Hoffnung ist damit im Dunkeln besser wahrgenommen zu werden.
Während der Fahrt waren das deutliche Gewicht und der damit einhergehende Kraftaufwand deutlich zu spüren. Gerade mit einem Anhänger am Fahrrad bemerkt man die Bodenwellen, Schlaglöcher und andere Unebenheiten auf den Fahrradwegen noch stärker. Besonders dann wenn der Anhänger sich Aufschaukelt und mit rhythmischen Bewegungen am Hinterrad zerrt. Gerade auf dem Rückweg und die letzten sechs Kilometer waren besonders schlimm und der Weg wurde immer länger und länger und länger.
Mission erfüllt, heile und unversehrt mit dem Fahrrad angekommen und das Geburtstagskleid meiner Tochter fertiggestellt. Bleibt nur zu hoffen das meine Tochter den Einsatz zu würdigen weis.

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Vollgas am ADFC Abend

Image Written on 18.09.2020 by Martin Kolanus
Team: ADFC Büchen und Freunde
Municipality: Büchen im Herzogtum Lauenburg

Am Mittwochabend war ADFC-Abend in Pröppers Sportsbar, so wie jeden dritten Mittwoch im Monat. Gäste und Interessierte immer gern Willkommen.

Inhaltlich ging es vor allem um zukünftige Radtouren.

Auf dem Rückweg hatte ich dann noch Lust auf Speeeeeed ;-)

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3. Tag Stadtradeln

Written on 18.09.2020 by Renate Fuchs
Team: Stadt Hof
Municipality: Hof

Das Wochenende naht. Heute und Morgen gibt es noch "Arbeitsradeln" .
Thema Kleidung ist erst einmal abgehakt. Was fiel mir Gestern auf?
Ja, die Schützenstraße stadtauswärts. Dort gibt es diesen roten, breiten Radlerstreifen stadteinwärts. Eigentlich gut. Es kennt sich nur Keiner so richtig aus. Ich habe es auch erst nach bewusstem Schilderstudium verstanden. O.K. Muß man halt ´mal stehen bleiben. Aber, - wer macht das schon? Egal. Man kommt in dieser, von Radlern viel genutzten Straße, trotzdem gut miteinander aus. Bis auf gaaaanz wenige Autofahrer die meinen sie müssten erzieherisch auf Radler (die auf der richtigen Seite radeln) einwirken. O.K. ein Busfahrer war auch einmal dabei, und der hatte Recht. Danke!
Ansonsten habe ich keine radelnden Kinder oder Eltern mit Kindern auf dem Rad gesehen.
Bis Bald der die Radel Fuchs

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Das Nützliche und das Notwendige

Written on 18.09.2020 by Andreas Wadle
Team: Radeln Neuschö
Municipality: Reinbek im Kreis Stormarn

Donnerstag ist immer der Tag, an dem ich zur Chorprobe fahre. Ja, auch in Coronazeiten findet die Probe statt. Gleichwohl müssen wir jeden Donnerstag neu überlegen, welche Regeln gerade wo gelten, was erlaubt ist und was nicht. Unser Stammlokal ist noch geschlossen, derzeit üben wir im Freien auf einer privaten Wiese. Dort müssen wir uns selbst "versorgen", denn ein Glas Wasser oder Bier (an Geburtstagen auch mal ein Schnaps) gehört dazu. Gestern war ich dran. Meine Tour mit dem Hänger führte mich über Glinde nach Oststeinbek, wo ich die Getränke gekauft habe, dann weiter nach Havighorst, dem Ort der Verwendung, und wieder zurück über Glinde nach Neuschönningstedt. Es war sonnig, wenn auch frisch. Erst zuhause ist mir aufgefallen, was für ein toller Tag das war. Mit dem Rad durch die Natur, über Felder, Wiesen und Wälder, glückliche Sänger, viel frische Luft, abschalten vom Alltagsstress, und mal wieder die Erfahrung gemacht: Nicht nur, dass es auch ohne Auto geht, man kann es sogar richtig geniessen.

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Tag 19. Kilometerstand: 3135 Km

Image Written on 18.09.2020 by Roland Schmelz
Team: Empire Bad Homburg
Municipality: Bad Homburg v. d. Höhe im Hochtaunuskreis

Schöne Limburg Tour über Weilburg und zurück über Bad Camberg und Saalburg. ca 150 Kilometer.

https://www.strava.com/activities/4074575490

Gestartet bei Sonnenschein in Bad Homburg, über die Saalburg nach Altweilnau. Dann mit Dad durchs Weiltal nach Weilburg. Fahrräder bei beiden der "Crosser". In Weilburg auf den Hessischen Fernradweg R7 gewechselt und entlang der Lahn bis nach Limburg gerollt. Kurz vor Limburg den Bäcker geplündert und in Limburg selbst noch ein Eis für den Weg mitgenommen. Damit war dann auch die Frage beantwortet von wem ich dieses immense Kuchen und Eis verlangen habe. Erbgut!

Von dort ging es ein paar Kilometer die Lahn zurück, um dann auf den R8 Richtung Idstein zu wechseln. Dort ging meinem Hinterreifen langsam die Luft aus. Die vielen Kilometer des Stadtradels machten sich nun doch bemerkbar. Dank Tubeless Reifen kam ich aber noch bis nach Bad Camberg, wo wir Glück hatten. "Martins Radl Werkstatt" half uns obwohl sie schon geschlossen hatten. Kurz Luft und neue Milch in die Reifen. 5 Minuten Plausch mit Martin und schon rollte der Reifen wieder. Über die Tenne ging es dann Richtung Aleweile. Am Egertshammer Dad quasi zuhause abgeben :D und dann dem Sonnenuntergang nach Bad Homburg entgegen. Sehr schöne Tour mit bester Begleitung. Danke dafür :-)

https://www.mrw-shop.com/ Bad Camberg Rad Werkstatt

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Stadtradeln 2020 beendet ! - Stadtradeln 2020 beendet ?

Written on 17.09.2020 by Guntram Althoff
Team: Green Team
Municipality: Eltville am Rhein

In wenigen Minuten endet das diesjährige Stadtradeln, auch und gerade für mich eine ganz besondere Zeit, denn als "Stadtradeln-Star" stand in diesem Jahr für mich kein Auto zur Verfügung.
Aber die Kombination Fahrrad / ÖPNV hat mir das fehlende Auto mehr als ersetzt.
Ich habe Straßen und Wege benutzt, die ich zum Teil vorher noch gar nicht kannte. Durch die verminderte Reisegeschwindigkeit habe ich Dinge entdeckt, die mir im Auto nie aufgefallen wären.
Und ich habe - alleine in diesen drei Wochen - festgestellt, dass die Fitness sich arg verbessert hat.
Die morgendliche Radtour zur Arbeit ging immer flotter und am Ende war ich fast 10 Minuten schneller als am ersten Tag des Stadtradelns.

Aber als Lokalpolitiker habe ich auch einige "Arbeitsaufträge" aus diesen drei Wochen mitgenommen: Zwar wurden Einbahnstraßen für den Gegenrichtungsverkehr für Fahrräder geöffnet, ansonsten aber hat sich in den letzten Jahren für das Radfahren in Eltville nicht viel getan. Es wurden von Verantwortlichen viele hehre Worte gesprochen, aber de facto gibt es in der Nachhaltigkeitskommune Eltville noch immer keine substantiellen Verbesserungen für das Radfahren: Wo in Eltville so großer Wert auf PKW-Parkplätze gelegt wird, lässt sich feststellen, dass noch nicht einmal an jedem öffentlichen Gebäude in Eltville Fahrradständer vorhanden sind. Zu den Radwegen ist zu sagen, dass einige Radwege eher mehr Verkehrsgefahren als eine höhere Sicherheit bringen. Auch stellt sich die berechtigte Frage, warum auch ein Jahr nach dem Stadtradeln 2019 die Mehrzahl der über RADar! gemeldeten Schwach- bzw. Gefahrenpunkte noch immer nicht abschließend bearbeitet werden konnte! - Wenn die Motivation von Radfahrenden, "Knackpunkte" zu melden, so gering geachtet wird, sagt auch das einiges aus!

Fazit: Zum Ende des "offiziellen" Stadtradelns steht fest, dass mein persönliches Stadtradeln weiter gehen wird. Auf dem Rad, aber auch in der Politik!

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Tag 17 „Die Kirche im Dorf lassen ...“

Image Written on 17.09.2020 by Kathrin Freundner
Team: Offenes Team - Schwielowsee
Municipality: Schwielowsee

Ich habe dermaßen viel um die Ohren, dass ich leider auf die längeren Touren momentan verzichten muss und mich auf mein Kerngeschäft konzentriere ....
Trotzdem fallen natürlich die alltäglichen innerörtlichen Besorgungstouren an, aber auch die Zustellung der Geburtstagspost für „meine Jubilare“ - ab 80 bekommt jeder Caputher Bürger zum runden Jubiläum eine persönliche Glückwunschkarte von mir, das sind die erfreulichen Aufgaben, die man als Ortsvorsteherin noch so am Rande absolviert : )
Bei REWE treffe ich einen Caputher Handwerker, der wirklich immer mit dem Rad unterwegs ist. Er hat einen erstaunlichen Fahrradfuhrpark, für jede sich bietende Gelegenheit. Auf meine Nachfrage bestätigt er, dass er natürlich auch am „Stadtradeln“ teilnimmt,. Super!

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Kaffee und Apfeltaschen in Egenhofen

Written on 17.09.2020 by Monika Keck
Team: Hospizgruppe FFB on bikes :-)
Municipality: Landkreis Fürstenfeldbruck

Tag 5 (52km) vom Stadtradeln 2020 im Landkreis Fürstenfeldbruck

Wenn dich eine der lieben, ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen zu Kaffee und Apfeltaschen nach Egenhofen einlädt und du momentan kein Auto hast? Dich aktuell nur mehr klimaneutral bewegst? Radeln natürlich!

Als Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Caritas Fürstenfeldbruck fahren wir mit unseren engagierten Ehrenamtlichen durch den ganzen Landkreis Fürstenfeldbruck um schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen zu besuchen. Wir begleiten sie bis zum letzten Atemzug, gestalten die letzte Lebensphase, versuchen Lebensqualität zu erhalten und verschiedene Wünsche zu erfüllen. #miteinanderIhrenWeggehen #ambulanteHospizarbeit

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Mo. 14. – Do. 17.9.

Written on 17.09.2020 by Tobias Perrey
Team: Offenes Team - Emsdetten
Municipality: Emsdetten im Kreis Steinfurt

Das waren vier Tage, in denen ich ausschließlich im Emsdettener Stadtverkehr geradelt bin. Geschätzt waren es täglich so zwischen 10 und 14 km. Wenn ich 2x zur Arbeit und zurück fahre, habe ich schon gut 9 km auf dem imaginären Tacho, dazu kommen noch Strecken zu Erledigungen (wie z.B. Altglas wegbringen), Einkäufen oder zum Fußballplatz, wo mein Sohn Training hat. In unserer Kleinstadt sind das fast alles kurze Wege. Man würde mit dem Auto kaum Zeit sparen. Wenn ich lese, dass gut die Hälfte aller Autofahrten in Deutschland kürzer als 5 km sind, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Selbst hier im ach so fahrradfreundlichen Münsterland kenne ich genug Menschen, für die „aus dem Haus gehen“ gleichbedeutend ist mit „ins Auto einsteigen“. Ich meine: Wer zwei gesunde Beine hat, sollte innerhalb der Stadt das Rad oder E-Bike benutzen. Es gibt soooo viele gute Argumente dafür, dass ich gar nicht anfangen will, sie hier aufzuzählen… ihr kennt sie ja doch alle.

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17. Tag Stadtradeln 2020

Image Written on 17.09.2020 by Horst Tinnemeyer
Team: Offenes Team - Rhauderfehn
Municipality: Rhauderfehn im Landkreis Leer

Moin Stadtradler,
heute, am Donnerstag, war der letzte Tag mit zwei Abendtouren.
Die erste Tour mit 16 Teinehmern war 14 km lang.
An der zweiten, 22 km langen Tour haben ca. 25 Personen teilgenommen.
Morgen, am Freitag, wird es nur eine Tour geben. Start ist 17:30 Uhr.
Samstag dann die XXL Tour an der Ems entlang.
Mit radelnden Grüßen
Horst

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Leider gescheitert

Written on 17.09.2020 by Therese Kirsch
Team: DIEK Lette LeNa
Municipality: Coesfeld im Kreis Coesfeld

Heute war leider ein wenig erfolgreicher Tag. Ich musste mich In Coesfeld abholen lassen, nachdem ich nach einer unschönen Fahrt von Münster in Coesfeld gestrandet bin.

Heute morgen hat alles super geklappt. Kinder in Schule / Kindergarten und mit dem Zug über Dülmen nach Münster (nur 5 Minuten Verspätung). Danach mit dem Bus durch Münster zum Coesfelder Kreuz. Dauert gut 1 Stunde, also ok.

Rückweg sollte genauso laufen. Aber der Linienbus zum Bahnhof hatte 10 Minuten Verspätung. Zum Glück konnte ich das in der BuBim App sehen. Allerdings wäre der nächste Bus an einer der Nachbarhaltestellen auch zu spät am Bahnhof für den Zug.

Also Plan B: laut BuBim App mit dem Regionalbus 63 über Nottuln nach Coesfeld und dann mit dem Zug nach Lette. Echt blöd, wenn der dann auf dem Weg auch eine Verspätung von 10 Minuten aufbaut. So fährt mir der Anschluss in Coesfeld vor der Nase weg. Nächste Möglichkeit in 1 h.

Aber mein Mann muss noch weg und die Kinder sollen von den Großeltern auch noch nach Hause kommen... Also wurde ich netterweise in Coesfeld abgeholt und mit meinen Kindern nach Hause gebracht.

Naja, langsam wird meine Laune wieder besser ;-)

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STADTRADELN Tag 12/21:

Image Written on 17.09.2020 by Ulrich Berger
Team: CDU Salzkotten
Municipality: Salzkotten

Nein, das Foto gehört nicht zur Siegerehrung „100 km beim STADTRADELN“... - aber dazu später.

Heute gab es beim Radeln Licht und Schatten... Auf dem Weg zum Rathaus hörte ich vor der Verkehrsinsel am Ortsausgang von Verlar die Geräusche eines 40-Tonnen-LKW von hinten, der allerdings keine Anstalten machte, abzubremsen. Plötzlich sah ich ihn neben mir, allerdings auf der anderen Seite der Verkehrsinsel. Damit hatte er zwar den vorgeschriebenen Abstand eingehalten, ich lese die StVO aber anders. Dafür ließ mich ein netter Autofahrer die Hauptstraße überqueren, ohne dass ich Vorfahrt hatte. Wie gesagt: Licht und Schatten.

Apropos Licht: Morgens ist es gegen 07:00 h schon ziemlich dämmerig, sodass ich ernsthaft überlege, nächste Woche morgens durch das Hedertal zu fahren, auch, wenn es länger ist. Das tat ich heute Abend übrigens auch, weil die Sonne so tief stand, dass ich mich auf der Nebenstrecke wohler fühlte.

Wofür dann die 100? Die steht für das Lebensalter des Geburtstagskindes Paula Kaimann, dem ich heute zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Vincenz Heggen gratulieren durfte. Im Kreise ihrer Familie und Nachbarn feierte sie bei bester Gesundheit und guter Laune ihren Ehrentag. Als ich heute Abend wieder am Lokal vorbeigeradelt bin, verließen die letzten Gäste die Feier. 100 Jahre und noch so fit - unglaublich!

Der Blumenstrauß passte übrigens wieder ideal in die STADTRADELN-Tasche, das ist jetzt schon Routine. Wie lernfähig ich bin, habe ich dann auf dem Rückweg bewiesen. Die STADTRADELN-Tasche lässt sich in der Tat einfach zusammenfalten, wie meine Kolleginnen es behauptet haben. Und es geht auch mit der Schwarzen! (wer das nicht versteht, muss bei Tag 10 noch einmal nachschauen

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APRÈS BIKE

Image Written on 17.09.2020 by Dr. Rene Mounajed
Team: Robert-Bosch-Gesamtschule
Municipality: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Was die Skifahrer können, das können wir Biker auch: Es gibt doch nichts Schöneres, als einen langen Radeltag an einem lauen Abend ausklingen zu lassen: Gutes Essen (aufgrund der körperlichen Ertüchtigung auch ohne schlechtes Gewissen), ein edler Tropfen (aufgrund der Fahrtüchtigkeit am Folgetag sollte es bei einem Tropfen bleiben) und gute Gespräche unter Freunden - wer das einmal erlebt hat, möchte es nicht missen. Direkt vor unserer Hildesheimer Tür gibt es viele großartige Wege in viele Richtungen: So bin ich einmal über Hannover mit Freunden bis Hamburg gefahren. Also Leute: Lasst das Auto stehen und ab mit dem Bike in die freie Natur, solange ihr in die Pedale treten könnt - und der Hintern nur leicht schmerzt.

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